Samstag, 20. Januar 2018

Ashford Park von Lauren Willig


Ashford Park, Lauren Willig
Wunderlich, 507 Seiten

Klappentext

Manhattan, 1999. Als Granny Addie ihre Lieblingsenkelin Clementine hartnäckig "Bea" nennt, glaubt diese zunächst, sie sei nur altersverwirrt. Aber ihre Neugier ist geweckt und schließlich entdeckt sie ein Geheimnis, das 1906 in England auf dem Landsitz Ashford Park seinen Anfang nahm. Ein Geheimnis, das auch Clementines Schicksal bestimmen wird.

Meine Meinung

Nachdem ich "Der Engelsbaum" von Lucinda Riley gelesen und angefangen hatte, mir alle ihre Bücher zusammenzusammeln, bin ich bei diesem Vorhaben auch über das Buch "Ashford Park" von Lauren Willig gestolpert, das mir auf YouTube für alle Fans von Lucinda Riley ans Herz gelegt wurde.
Nachdem ich es dann hier zu Hause schon mehrfach in der Hand aber für andere Bücher immer wieder weggelegt hatte, war es jetzt so weit, es sollte gelesen werden 😊
Genau wie die meisten Bücher von Lucinda Riley spielt auch Ashford Park auf immer 2 Zeitebenen.
Wir beginnen im Jahr 1906, als die junge Waise Addie zu ihrer Verwandtschaft nach Ashford Park geschickt wird und sich dort mit der fast gleichaltrigen Tochter ihres Onkels anfreundet, Bea.
Wir begleiten die zwei Mädchen über einige Jahre und erleben, wie Addie ihre erste große Liebe kennenlernt, Frederick.

Die zweite Zeitebene startet in New York im Jahr 1999, als Addie im Kreise ihrer Lieben, aber besonders ihrer Lieblingsenkelin Clementine, ihren 99 Geburtstag feiert.
Clemmie stellt fest, dass sie ihre Granny Addie immer am meisten geliebt hat, tatsächlich jedoch nichts über deren Leben weiß. Und auch nichts über das eine oder andere Geheimnis der Familie, auf deren Suche sie sich zusammen mit ihrer unerfüllten Liebe Jon macht.

Der Grundgedanke der Geschichte hat mir extrem gut gefallen, bin ich doch mittlerweile in die Bücher von Lucinda Riley ziemlich vernarrt.
Leider war die Umsetzung dann sehr schleppend bis langweilig wie ich finde. Natürlich handelt es sich um eine Familiengeschichte, doch diese kann spannend und mitreißend erzählt werden. Oder zumindest sehr sympathisch, was ich in Ashford Park leider auch nicht erfüllt fand 😒
Es fing bereits damit an, dass ich sämtliche Charaktere eher nichtssagend fand und einfach keine Spannung, Sympathie oder übermäßige Empathie aufkommen wollte. Alle handelnden Personen bleiben für mich leider grau wie das Cover des Buches 😔
Ab ca. Seite 360 dachte ich, dass es jetzt voran geht, doch leider hat Lauren Willig es geschafft, jegliches Gefühl für die Erzählung sofort wieder im Keim zu ersticken.

Die Idee der Geschichte an sich und auch die Settings (Ashford Park, Kenia, New York)haben mir sehr gut gefallen, nur leider komme ich offensichtlich mit Lauren Willigs Erzählstil nicht wirklich klar. Mir fehlt der Pep und die mitreißende Story oder zumindest der einnehmende Schreibstil, wie ihn Mrs. Riley eindeutig hat.
Trotz aller Vergleiche glaube ich allerdings nicht, dass ich zu viel von dem vorliegenden Buch erwartet habe. Ich habe ihm eine faire Chance gegeben und wollte es durchaus mögen.

Addie und Clemmie sind sehr ruhige Charaktere, die es zu versäumen scheinen, für das was sie im Leben wirklich wollen, zu kämpfen. Besonders Addie hat mir in dieser Märtyrer-Rolle nicht wirklich gefallen, läßt sie sich von ihrer Cousine Bea ständig die Butter vom Brot nehmen ohne sich auch nur ein mal adäquat zu wehren. Dabei ist ihre Cousine Bea nicht mal das klassische Biest, sondern lediglich eine Frau, die vom Leben das sie sich selber auferlegt hat, enttäuscht wurde und sich ohne Rücksicht auf Verluste nimmt, was sie haben mag.
Und auch Frederick und Jon wirken leider wenig männlich und schlurren sich so durch die Geschichte. Das mag ich leider nicht.
Mir fehlte die Substanz, bei der Handlung, aber besonders bei den handelnden Personen. Würde ich es nicht besser wissen, ich hätte vermutet, Ashford Park wäre die Neuauflage eines Romans aus den 80er Jahren, als ich damals einige Familienromane las. Da die Autorin jedoch Baujahr 1977 ist, kann dies auf keinen Fall sein. Wobei auch das Impressum die Originalausgabe auf 2013 datiert.

Wer auf wirklich ruhige Familiengeschichten steht, dem sein Ashford Park auf jeden Fall empfohlen. Wer Familienromane eher knackig und mitreißend mag, der sollte  vielleicht nicht unbedingt zum vorliegenden Buch greifen. Ich persönlich brauche ebenfalls ein wenig mehr "Pep".

Daher kann ich hier leider nur 3 von 5 Punkten vergeben, bin jedoch bereit, irgendwann ein weiteres Buch von Lauren Willig zu probieren, denn interessant hören sich die Story Lines allesamt durchaus an.


Freitag, 19. Januar 2018

Neuzugänge Januar 2018

Heute gibt es den ersten Teil meiner Neuzugänge für den Januar 2018, denn natürlich konnte ich mich mal wieder nicht zusammenreißen. Wer hätte es geahnt 😁
Und ja, es werden die nächsten Tage auch noch einige weitere Bücher bei mir einziehen *hust* 😁

Damit es aber nicht zu viel wird, kommt hier mal der erste Teil meiner neuen Schätze, die ich hoffentlich schnell lesen können werde.


Ich habe meine Sammlung von Nicolas Barreau noch ein wenig erweitert, da ich seinen/ihren Schreibstil wirklich sehr gerne mag. Allerdings war ich bei Eintreffen etwas enttäuscht, hatte ich nicht darauf geachtet, dass es sich offensichtlich nur um Kurzgeschichten handelt (ich hätte beide Bücher aber trotzdem gekauft, nur bei Neupreis - 8,99 € - hätte ich mich massiv geärgert. Über Rebuy war es völlig okay).
Menu D´amour auf jeden Fall. Das Buch lese ich gerade und um Seite 86 oder so ist bereits Schluss, danach kommen nur noch Rezepte, die mich als Nicht-Kocherin leider eher weniger interessieren.
Die Frau seines Lebens ist etwas kleiner geschrieben, hat aber auch nur so um die 150 Seiten wie ich gesehen habe.
Egal, der Schreibstil von Nicolas Barreau ist wirklich, wirklich schön!



Dann habe ich mir relativ günstig das aktuelle Buch von Lucinda Riley gekauft, Der verbotene Liebesbrief. Das Buch kam super erhalten bei mir an und ich freue mich schon drauf.
Außerdem wollte ich endlich mit der Gansett Island Reihe von Marie Force weitermachen, die ich trotz großem Gefallen nach dem dritten Band erst mal abgebrochen hatte. Ich glaube damals kam mir mal wieder Fantasy dazwischen 😁



Elias & Laia möchte ich schon sehr lange lesen und wo es den ersten Teil jetzt super günstig bei Arvelle gab, habe ich endlich zugeschlagen. Ich hoffe ich greife noch im Januar zu diesem Buch, ansonsten jedoch spätestens im Februar!
Dumplin von Julie Murphy habe ich auf Youtube gesehen und es hat mich sofort gereizt, da ich Protagonistinnen mit Figurproblemen echt mag 😁 Aus Kostengründen habe ich mich für die englische Ausgabe entschieden und bin auch hier schon sehr gespannt.



Den ersten Band der Clifton Saga von Jeffrey Archer habe ich in diesem Monat gelesen und bin trotz einiger Längen gespannt, wie es weitergeht. Weil es sie günstig gab, habe ich mir jetzt direkt Band 2 und 3 mitgenommen und entscheide dann von Band zu Band, ob ich die Reihe bis Band 7 weiterlesen mag. Ich habe jetzt schon von einigen Seiten gehört, dass es einigen Lesern irgendwann zu viel / zu langweilig wurde. Ich lasse mich überraschen.



Diese beiden Bücher habe ich im Januar bereits gelesen und "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" gehört schon jetzt zu den Highlights diesen Jahres für mich!



Und Last but noch least bekam ich vom Bastei Lübbe Verlag dieses Buch hier unverlangt zugesandt, das sich für mich so skurril anhört, dass ich es auch zeitnah lesen möchte 😁

Leider konnte ich mich auch in diesem Monat trotz der besten Vorsätze mal wieder nicht zusammenreißen und habe noch etwa 5-6 andere Bücher bestellt, die in den nächsten Tagen bei mir eintrudeln sollten.
Danach muss ich aber wirklich mal Schluss machen und zunächst die Bücher lesen, die ich hier neben mir auf dem "Jetzt-To-Read"-Stapel liegen habe und die in der #18 für 2018 Challenge verankert sind.

Habt ihr im Januar 2018 auch wieder zugeschlagen und fleißig Bücher gekauft oder wart ihr dank guter Vorsätze noch brav? 😁

#18 für 2018 Challenge

Nachdem es im letzten Jahr so gut geklappt hat (ich aber natürlich vergessen hatte meine Liste zu veröffentlichen - hust - egal 😊), mache ich auch in diesem Jahr wieder mit bei der #18 für 2018 Challenge und hoffe, im Laufe des Jahres auch wirklich Lust auf die von mir jetzt ausgesuchten Bücher zu haben.
Ursprünglich hatte ich zwei Bücher auf dieser Liste die ich bereits gelesen habe jetzt im Januar, daher wurde die Liste vor der Veröffentlichung hier noch mal verändert.


#18 für 2018

Donnerstag, 18. Januar 2018

Haben Rebuy, Medimops und Co. mein Buchkaufverhalten verändert?

Diese Frage habe ich mir nun öfter gestellt und kann sie für mich eigentlich nur mit einem lauten JA beantworten.






Früher habe ich eindeutig "nach Bedarf" gelesen. Hatte ich ein Buch beendet, bin ich in die Buchhandlung gegangen und habe mir ein neues zugelegt, manchmal, ganz selten allerdings, auch zwei. Und hatte ich diese gelesen, gab es das nächste.
Allerdings war das zu einer Zeit, wo ich mit dem Zug eine weite Strecke zur Arbeit gefahren bin und täglich morgens und nachmittags am Kölner Hauptbahnhof umsteigen musste. Entweder gab es dort eine große Auswahl an Büchern oder ich bin in die City von Köln gegangen und habe dort zugeschlagen. Anfangs gab es auch noch die Möglichkeit in der Mittagspause an meinem Arbeitsort eine Buchhandlung oder den nahegelegenen Kaufhof aufzusuchen und Bücher zu kaufen.
Meine Tochter war noch nicht auf der Welt und ich hatte alle Zeit der Welt, abends nach Hause zu kommen. Nichts hat mich gedrängt.






Dann sind wir umgezogen, ich bin mit dem Auto zu meiner Arbeitsstelle gefahren, welche am Rand der Stadt lag und immer noch liegt. Keine Buchhandlung weit und breit bzw. die nächste Fußgängerzone weiter weg und nicht ständig erreichbar. Zudem war meine Tochter mittlerweile auf der Welt und ich konnte nach der Arbeit nicht mehr nach Lust und Laune in der City stöbern, sondern musste diese von Tagesmutter / Kindergarten / Grundschule abholen.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich zunächst Weltbild und Amazon für mich entdeckt, wobei ich sagen muss, dass ich viel Weltbild genutzt habe. Anfangs über deren Kataloge und später dann über das Internet. Da gab es dann auch einige Sonderangebote und schon landeten mehr als 1-2 Bücher in meinem Warenkorb, die alle gelesen werden wollten.
Diese Möglichkeit der Lieferung von plötzlich 6-10 Büchern sowie der Beitritt in eine Büchergruppe im Internet, waren der Beginn meines SUB 😂 Wurden doch dort von Menschen die ich näher kennenlernen durfte und denen ich in ihrem Lesegeschmack vertraute, schöne Bücher präsentiert und vorgestellt 😂
Meine Wunschliste wuchs stetig.










Genau so wie meine Wunschliste, wuchsen allerdings auch meine Bücherregale als Plattformen wie der Marketplace von Amazon, Rebuy, Medimops oder auch Arvelle in mein Leben traten 😂
Ich kann noch nicht mal genau sagen wann es war und wie es angefangen hat, aber plötzlich waren die Bücher dann so günstig, dass ich auch gerne mal bereit war von einem Autor oder einer Autorin die ich ausprobieren wollte, gleich alle Bücher zu kaufen die verfügbar waren. Für teilweise unter 2 € pro Buch ja kein großes Risiko, oder?


Und die Bildbände! Ich stehe ja auf Schlösser und Burgen und Reisen und Pferde und........und da gibt es teils bei Rebuy Bildbände für unter 1 €, zumindest jedoch unter 2 €. Unser Postbote schleppte sich plötzlich einen Wolf 😅 Einer von ihnen sagte jedoch mal , dass für mein Strahlen wenn die Pakete kommen, er auch mal ein paar Meter mehr schleppen würde 😘
Ob er bemerkt hat dass ich ein kleiner Suchti bin? 😂
Irgendwann musste es dann ja mal passieren, dass meine Lesezeit nicht mehr zu der angeschafften Menge an Büchern passte 😂.
Zudem bin ich ein Mensch, der schnell ein Interesse verliert. Lese ich in der einen Woche Chick-lit und bestelle mir alle möglichen Bücher in diesem Bereich die mich interessieren, kann es noch bevor die Bücher auch wirklich eintreffen sein, dass ich aus irgendeinem Grund schon wieder im Bereich Fantasy oder Familiengeschichten angekommen bin und auf Chick-lit gerade so gar keine Lust habe.
Dieses Interesse kommt allerdings irgendwann wieder, weshalb ich mir über meinen SUB auch keine wirklichen Gedanken mache. Und wenn ich das eine oder andere Buch nie lese, so what? Ich erfreue mich trotzdem daran sie zu besitzen und jederzeit die Möglichkeit zu haben, sie zu lesen wenn ich Lust darauf habe.
Und ich habe immer darauf geachtet, dass mein SUB nicht komplett ausufert. Wenn ich teilweise lese, dass Bekannte von mir einen SUB zwischen 1000-4000 Büchern haben, dann komme ich mir mit meinen unter 500 Büchern doch noch mickerig vor 😂
Ich verspüre allerdings auch nicht wirklich den Drang, etwas an meinem Kaufverhalten zu verändern, sonst hätte ich dies schon längst getan und stehe regelmäßig vor meinen Regalen und freue mich auf die Zeit, wo diese noch Geschwisterchen von IKEA bekommen 😅

Wie sieht es denn bei Euch aus? Habt ihr auch eine Veränderung in Eurem Buchkaufverhalten bemerkt über die Jahre? Kauft ihr durch Rebuy, Medimops und Co. ebenfalls mehr Bücher oder bleibt ihr weiterhin Euren Buchhandlungen treu und kauft nur nach Bedarf?